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RATHAUSHALLE / FESTSAAL
MARKTPLATZ 1
15.11.2015 - 24.01.2016

DDR EXPRESSIV – DIE 80ER JAHRE
Malerei, Grafik, Objekte aus der Sammlung Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder)

Solveig Bolduan (1958), Hartwig Ebersbach (1940), ERNA (1954), Lutz Fleischer (1956), Ellen Fuhr (1958), Hubertus Giebe (1953), Hans-Hendrik Grimmling (1947), Klaus Hähner-Springmühl (1950-2006), Claus Haensel (1942), Angela Hampel (1956), Andreas Hegewald (1953), Günter Hein (1947), Johannes Heisig (1953), Michael Hengst (1953), Veit Hofmann (1944), Petra Kasten (1955), Klaus Killisch  (1959), Walter Libuda (1950), Werner Liebmann (1951), Holger Lippmann (1960), Frank Maasdorf (1950), Michael Morgner (1942), Maja Nagel (1959), Frank Panse (1942), Wolfgang Petrovsky (1947), Stefan Plenkers (1945), Hans Scheib (1949), Hans Scheuerecker (1951), Frank Seidel (1959), Wolfgang Smy (1952), Gerd Sonntag (1954), Jörg Sonntag (1955), Erika Stürmer-Alex (1938), Klaus Süß (1951), Gudrun Trendafilov (1958), Ulla Walter (1955), Trak Wendisch (1958), Jürgen Wenzel  (1950), Karla Woisnitza (1952)

Eröffnung am 31. Mai 2015 um 11 Uhr in der Rathaushalle, Marktplatz 1


Seit 1990 zeigt das Museum aus konzeptionellen Gründen keine Dauerausstellung mehr. Dafür wird einmal im Jahr eine Ausstellung mit Arbeiten aus der Sammlung unter einem bestimmten Aspekt konzipiert. Diese Ausstellung konzentriert sich auf das letzte Jahrzehnt der DDR, in der zumindest für die Kunst, vorrangig für die jungen Künstler ein existenzielles Krisenklima für spannende und ausdrucksstarke Kunst sorgte. Werke, stilistisch umschrieben mit dem Begriff des Neoexpressiven, stehen in der Ausstellung im Mittelpunkt. Aus den über 11.000 Arbeiten umfassenden Bestand wurden von 39 Künstlern bzw. Künstlerinnen rund 50 Malereien, 5 Plastiken, 20 Zeichnungen und 60 Druckgrafiken ausgewählt. Sie zusammen ergeben einen repräsentativen, aber natürlich stilistisch und namentlich nicht vollständigen Überblick auf diese Strömung.

Das scheinbar Spontane, im letztendlich wohlproportioniert ausgewogenen Bild, das Dynamische und Instabile, das Übersteigerte und Deformierte, das Strahlende und das Glimmende überwiegen – kurz: das Dionysische siegt auf der Leinwand im politischen und wirtschaftlichen System der Stagnation, Agonie und der latenten Gewalt. Es ist ein ästhetischer Vortrag, der nicht darüber hinwegtäuscht, der Mensch ist bedrängt und befangen: in seiner Aktion erstarrt.

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Zur Ausstellung erscheint ein Katalog

Text/Kurator: Armin Hauer


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Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag  von 11.00 bis 17.00 Uhr

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