AUSSTELLUNGEN 2016/17

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Rathaushalle, Marktplatz 1

Öffnungszeiten: Di - So von 11.00 bis 17.00 Uhr

RATHAUSHALLE / FESTSAAL
MARKTPLATZ 1
28.05.2017 - 09.07.2017

MALSTROM2
Malerei, Skulpturen

Cornelia Schleime (1953), Ralf Kerbach (1956), Hans Scheib (1949), Reinhard Stangl (1950), Helge Leiberg (1954)

Eröffnung 28. Mai 2017, 11:00 Uhr in der Rathaushalle, Marktplatz 1




Helge Leiberg (1954), Berlin
Der Zugriff, 1989/90, Acryl auf Leinwand, 210 x 310 cm, Courtesy Galerie Michael Schultz, Berlin, Repro: Bernd Borchardt, Berlin

Das Projekt „MALSTROM, Bilder und Figuren 1982-1986“ machte Mitte der 1980er Jahre die aus der DDR emigrierten KünstlerInnen Reinhard Stangl, Ralf Kerbach, Cornelia Schleime, Helge Leiberg und Hans Scheib schlagartig im Westen bekannt. Die Ausstellung wurde vom 13. Juni bis 27. Juni 1986 im Haus am Waldsee, West-Berlin sowie vom 11. Januar bis 8. Februar 1987 im Mannheimer Kunstverein gezeigt und verdeutlichte, dass es parallel zum neoexpressionistischen Aufbruch der westdeutschen „Jungen Wilden“ auch in der DDR Strömungen mit starkem Ich- Bezug und einer widerspenstigen Attitüde gegeben hat, was nicht verwunderlich ist, da der deutsche Expressionismus eine gesamtdeutsche Kategorie ist, die bis heute ihr Wirkpotential entfaltet. Zwischen den KünstlerInnen existieren langjährige Verbindungen, die vielfach fruchtbare Kooperationen angestoßen haben, ohne, dass jemals jemand aus dem inneren Kreis selbst behauptet hätte, Teil einer Gruppe zu sein.

Hans Scheib(1949), Berlin
Tolle Hunde, 1992, Holz / Farbe, 190 x 150 x 150 cm, Courtesy the artist, Repro: Bernd Kuhnert, Berlin

Reinhard Stangl(1950), Berlin
Ina, 1988, Öl auf Leinwand, 120 x 80 cm, Courtesy the artist, Repro: Udo Hesse, Berlin

Cornelia Schleime(1953), Berlin
o.T. (Drei Grazien), 1986, Tusche auf Leinwand, 130 x 130 cm, Courtesy Galerie Michael Schultz, Berlin, Repro: Bernd Borchardt, Berlin

Stangl und Scheib kennen sich seit Kindheitstagen. Alle Künstler eint zudem das Studium an der HfBK Dresden in den 1970er Jahren. Dass sie unterschiedlichen Studienjahren angehörten, spielte keine Rolle, ihr künstlerisches und politisches Koordinatensystem bildete die Grundlage dafür, dass sie Teil der so außerordentlich lebendigen, aber bis heute kaum bekannten Gegenkultur der DDR wurden. Der Kontakt zwischen ihnen brach nie ab. Selbst als die Mauer noch stand, einige im Osten, andere schon im Westen lebten, gab es Treffen in Prag oder im deutsch-tschechischen Grenzgebiet. Zwischen der Malstrom-Ausstellung von 1986/87 und heute liegen gut 30 Jahre.Künstler, Kunst und Kunstdiskurs haben sich verändert. MALSTROM² stellt die KünstlerInnen mit bisher nicht oder selten gezeigten Frühwerken und vorwiegend aktuellen Werken vor. Sie fassen die Formen nicht eng, sie lassen sie frei. Obwohl Gegenständlichkeit nach wie vor eine wichtige Rolle spielt, wird diese nicht überbetont, sondern ist lediglich Anlass für den sich stark auf struktureller Ebene entwickelnden Flow. Auf diesem Weg haben die KünstlerInnen ihre jeweils eigene Schrittfolge gefunden. Sie fühlen sich vereint durch die Dresdner Wurzel, die auch die freundschaftlichen Verbindungen bis heute stimuliert, in der Gegenwart verortet sich jeder auf seiner eigenen Plattform.



Ralf Kerbach (1956), Dresden, Biesenthal
Spuk, 2015, Öl auf Leinwand, 120 x 139 cm, Privatbesitz, Courtesy Galerie Poll, Berlin, Repro: Matthias Blumhagen, Berlin

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Text/Kurator: Christoph Tannert


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PackHof,  C.-Ph.-E.-Bach-Str. 11

Öffnungszeiten: Di - So von 11.00 bis 17.00 Uhr

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PACKHOF DES MUSEUMS
C.-PH.-E.-BACH-STR. 11
11.05.2017 - 02.07.2017

»AUS WOGE UND SCHNEE«
Bilder

Basia Bańda (1980), Zielona Góra

Eröffnung am 11. Mai 2017 um 18 Uhr, PackHof Museum Junge Kunst, Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11




Basia Bańda (1980), Zielona Góra
Sommerferienlager 39, 2016, 21 x 29,7 cm, Marker auf Papier, Bildrechte Künstlerin, Foto: Basia Bańda


 

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Galeria BWA, Wojciech Kozłowski, Direktor Galerie BWA.

Das Museum kooperiert seit 2007 mit der Galerie BWA in Zielona Góra. Immer wieder wurden aktuelle Positionen aus dem östlichen Nachbarland gezeigt. Zwischendurch gab es Personalausstellungen mit Künstlern, deren Werk für die Achtziger- und Neunzigerjahre Polens wesentlich waren. Basia Banda zählt zu den jungen Künstlerinnen, deren Schaffen eine postfeministische Haltung einnimmt. Sie wurde 1980 in Zielona Góra geboren und studierte am dortigen Kunstinstitut der Universität. Heute ist sie Assistentin im Bereich Malerei bei Ryszard Wozniak.

In Gruppenausstellungen war sie bereits 2007 und 2010 in Frankfurt (Oder) dabei. Jetzt gibt ihre umfangreiche Ausstellung einen Überblick auf ihr aktuelles Tun. Zeichnungen und Malerei umkreisen animalische Fragmente aus dem Reich des Lebens. Unheimliche Triebe des Begehrens und des Werdens sprießen niedlich und verschlagen, lüstern und ebenso bedrohlich abgründig hervor. Mischformen aus den Bereichen des Floralen und des Bio- und Anthropomorphen zeigen hier und da ein drolliges Tiergesicht, sexualisierte Körperteile eines menschlichen Wesens oder einer Berühmtheit aus der Glamourwelt des Films. Geometrische Formen oder Scharfkantiges attackieren Sanftes, Verspieltes und Verletzliches. Wirkten die früheren Strickbilder und Collagen ein wenig neurotisch und sexuell unheimlich, kommen heute Fragmente aus dem Zwischenreich des gezügelt-ungezügelten Triebes hervor. Rosafarbiges und Pinkorgien bleiben die bevorzugten Farbklänge.

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Kuratoren: Wojciech Kozłowski, Armin Hauer


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Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag  von 11.00 bis 17.00 Uhr

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Alle Ausstellungen werden mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung
und Kultur des Landes Brandenburg und der Stadt Frankfurt (Oder) gefördert

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Eintrittspreise  für die  Städtischen  Museen  Junge  Kunst  und  Viadrina

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Auszug aus der Entgeltordnung der Städtischen Museen Frankfurt (Oder) Junge Kunst und Viadrina

Junkerhaus
PackHof
Rathaus

Junkerhaus
PackHof

Rathaus

An jedem 1. Mittwoch im Monat freier Eintritt in alle Ausstellungen !

Erwachsene

6,00 €

5,00 €

4,00 €

30 % Ermäßigung für:
Studenten, Auszubildende, Jugendfreiwilligengesetz, Bundesfrei-willigendienst, freiwilligen Wehrdienst, Schwerbehinderte und eine berechtigte Begleitperson

4,20 € 3,50 € 2,80 €

50 % Ermäßigung für:
Inhaber des Frankfurt-Passes, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

3,00 € 2,50 € 2,00 €

Familienkarte (ab 2 Erwachsene / 2 Kinder bis 18 Jahre)

9,00 €

6,00 €

6,00 €

Gruppen ab 11 Personen / pro Person

5,00 € 3,00 € 2,50 €

Jahreskarte

35,00 €

20,00 €

15,00 €

Jahreskarte für Studenten

15,00 €   8,00 €   7,00 €

- Kinder ab 6 Jahre bezahlen 50% Ermäßigung
- Kindergartengruppen, Schul- und Ausbildungsklassen und deren Betreuer sind vom Entgelt befreit

Mitglieder der Fördervereine beider Museen zahlen keine Entgelte für den Besuch der Ausstellungen

Eintritt für Lesungen und Vorträge

2,00 € - 8,00 €

Führung durch eine der Ausstellungen für Einzelpersonen und Gruppen

12,00 - 55,00 €

Historische Stadtführungen für Schulklassen

11,00 €

Foto-/Videoaufnahmen zu kommerziellen Zwecken

25,00 €

Foto-/Videoaufnahmen für private Zwecke

6,00 €

Download der  Preisliste als doc-Datei [25 KB]

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Entgeltordnung als pdf-Datei [ca. 50 KB]

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Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag  von 11-17 Uhr

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